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Peers (Gesprächsnachsorge)

Peers (aus dem Englischem: gleichrangig) sind, nach dem Critical Incident Stress Management (CISM) nach Jeffrey T. Mitchell, ausgebildete Personen in Einsatzorganisationen, die anderen Einsatzkräften helfen, psychisch belastende Einsätze und Stresssituationen besser zu bewältigen und in der Folgen das Erkrankungsrisiko an Post-traumatische-Belastungsstörungen (PTBS) zu verringern.

Auch in Hamburg wird die Qualifikation seit vielen Jahren ausgebildet und den Wehren durch Mitglieder innerhalb der Wehren bereitgestellt. Ein Peer soll langjährige Einsatzerfahrung haben und soll durch die gleiche Einsatzbasis einen besseren Zugang zu den betroffenen Kollegen haben. So kann ein externer Therapeut oder Psychologe kein Peer sein, steht aber den eigentlichen Peers mit seiner Kompetenz beiseite. Beide arbeiten je nach Stresssituation im Notfall zusammen.

Bevor es Peers in den Einheiten, wie Rettungsdienst, THW, Rettungsstaffeln, Polizei und Feuerwehren gab, versuchten Notfallsehlsorger den Kräften zu helfen. Dies war aber aufgrund der fehlenden Fachkentniss bei Einsätzen ungenügend. Und so entstand der Aufbau der Peers nach einem amerikanischem Ausbildungsprinzip von Jeffrey T. Mitchel, dem CISM.

Auch in der FF Schnelsen gibt es zwei langjährige Mitglieder, Edgar K. und Detlef Z., die aufgrund ihrer langjährigen Ausbildungs- und Einsatzerfahrung diese Sonderausbildungsmodule absolviert haben. Zusätzlich zur Ausbildung gibt es jährlich immer wiederkehrende Symposien und Trainingseinheiten. Beide sind auch im Hamburger Ausbildungsteam für neue Interessenten zum Thema Gesprächsnachsorge in der Feuerwehr.

KamE ZenD

 

Siehe auch bei der Freiwilligen Feuerwehrhttps://www.feuerwehr-hamburg.de/2006/11/was-war-noch-mal-cism-sbe/.

Bei der Berufsfeuerwehr Hamburghttp://feuerwehrseelsorge-hamburg.de/f/einsatznachsorge/segg/ .

Oder bei Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Peer_(Einsatzkräfte) und https://de.wikipedia.org/wiki/Stressbearbeitung_nach_belastenden_Ereignissen.


 

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