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An dieser Stelle berichten wir über unsere sehr vielseitige Arbeit und veröffentlichen unter anderem auch Fotos von Einsatzsituationen. Dies geschieht jedoch immer unter der Einhaltung des Datenschutzes und natürlich unter Berücksichtigung der Privatsphäre Betroffener. Die Hamburger Feuerwehren dürfen nur bedingt über ihr Einsatzgeschehen und unter bestimmten Auflagen berichten. Dennoch denken wir, dass die Bevölkerung ein Recht darauf hat, auch besonders in unserem Stadteil, über unsere Tätigkeiten zu erfahren, weswegen wir daher stark anonymisiert berichten.


FF Schnelsen – Unterstützung durch die FF Bönningstedt

Die Freiwillige Feuerwehren Schnelsen (HH) und Bönningstedt (SH) kamen zu ihrer gemeinsamen jährlichen Übung diesmal wieder in Hamburg zusammen.

Was war los in einem Gewerbegebiet in Schnelsen? Diese Frage stellten sich einige beunruhigte Bürgerinnen und Bürger. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge aus Hamburg und sogar aus dem benachbarten Schleswig-Holstein waren angerückt.

Über 60 Feuerwehrleute waren aktiv tätig. Bei einem angenommen Gebäudebrand in einem Recycling Betrieb wurde eine vermisste Person gesucht und gefunden sowie anschließend mit Hilfe einer Drehleiter gerettet. Der Brand wurde von verschiedenen Seiten von beiden Wehren mit mehreren C-Rohren bekämpft. Wegen einer angenommen starken Rauchentwicklung kamen auch zahlreiche Atemschutzgeräte zum Einsatz. Aufgrund des höheren Wasserbedarfes musste eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden.

Nach näherem Betrachten wer jedoch die Situation schnell geklärt. Es fand eine Übung der Freiwilligen Feuerwehren Schnelsen und Bönningstedt statt. Wie der Wehrführer Oliver Knabjohann (FF Schnelsen) und der Wehrführer-Vertreter Thomas Brilsky (FF Bönningstedt) berichten, finden die Übungen regelmäßig im Wechsel statt. Neben der Personenrettung, der Brandbekämpfung und Zusammenarbeit wurde auch die Kommunikation mit Hilfe der neu eingeführten Digitaltechnik weiter geübt und vertieft. So wurde in dem Zusammenhang auch die Einsatzdokumentation vom ELW-Bönningstedt erstellt.

Text: D. Frommer, E. Kaminski

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Logo FKleinfeuer führt zu einem 3h-Einsatz.

Mit der einfachen Meldung "Kleinfeuer" wird die Wehr in den späten Abendstunden des 03.04., einem Mittwoch, kurz nach 22:00 Uhr alarmiert. Laut Einsatzdepesche am Feuerwehrhaus, soll neben dem AKN-Bahnhof "Etwas brennen".

Kurz nach dem Ausrücken meldet sich die Leitstelle, es soll ein PKW brennen. Der Einsatzort ist mit rund 500m Entfernung in wenigen Minuten, wenn nicht sogar nur Sekunden, entfernt. Erneut meldet sich die Einsatzleitstelle kurz vor Erreichen und meldet nun, dass ein zufällig vorbei gefahrener RTW einen brennenden PKW im Vollbrand, direkt neben einer Halle gesehen hat, fragt nach der Zeit bis zum Erreichen der Einsatzstelle und bittet um sofortige Rückmeldung zur ev. Erhöhung der Alarmierungsstufe.

Logo FTurbulenter Freitag.

Einen turbulenten Freitag-Abend erlebt die Feuerwehr am 15.03.2019.

Zunächst hatte ein kräftiger Sturm einen großen Baum in einer Wohnstraße auf mehrere PKWs stürtzen lassen, der von den Kameraden zerlegt und abgelegt wurde. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und die Wehr fuhr zurück zum Feuerwehrhaus. Bei der Einmeldung über Telefon bei der Leitstelle (FEZ) sagte der Disponent dem Wehrführer, dass der Einsatzleitrechner soeben die Wehr für einen Wohnungsbrand vorschlagen würde.

Sofort wieder ausgerückt fand die Wehr in einem Wohnhaus, nur ein paar wenige hundert Meter vom Feuerwehrhaus entfernt, eine verschlossene Wohnung vor, aus der deutlich Brandgeruch wahrzunehmen war.

Einsätze 2018:

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Etwas mehr als 2017 (129), hat die FF Schnelsen im Jahr 2018 141 Einsätze abzuarbeiten. Der Hauptteil sind dabei wieder die Brandeinsätze. Ansteigend sind dabei die Feuer-Einsätze (im Vergleich zu Kleinfeuereinsätze), weil die Wehr vermehrt zu Feuern nach Niendorf und Eidelstedt gerufen wird. Dies ist eine Folge des AGBF-Schutzziels.

Die Einsätze der Technischen Hilfeleistung sind aufgrund des warmen Sommers etwas zurückgegangen. Allerdings sind Rettungseinsätze (THY; Personen in Notlage, z.B. bei Unfällen) angestiegen.

Die Zahl der Blind-Einsätze ist fast gleichbleibend. Dies sind Einsätze, ausgelöst durch Rauchmelder in Wohnungen oder Brandmeldeanlagen in wichtigen Gebäuden. Erfreulicherweise sind die Unfug-Einsätze mit nur noch 2 Einsätzen und somit weniger als 1% aller Einsätze wieder zurückgegangen. Dies ist sicherlich auch durch die automatische Speicherung der Anrufnummern beim Notruf 112 zu begründen.

Obwohl die Wehr tagsüber z.Zt. außer Dienst ist (aufgrund des AGBF-Schutzziels können tagsüber nicht alle Funktionen garantiert werden), bleibt der weiterhin ansteigende Trend von 160 Einsätzen pro Jahr oder 15 Einsätze pro Monat, und ist eben nicht abgesunken. Wäre die Wehr tagsüber im Dienst, dann würden die Jahreseinsatzzahlen noch weiter ansteigen!

 

Schaubilder zur Einsatzstatistik 2018:

EINSZAHL18 FF KRS18 FF BAL18

 

 

Logo FHamburg (ots) - Hamburg Schnelsen, 28.09.2018, 22:21 Uhr, Feuer 2. Alarmstufe mit Menschenleben in Gefahr (FEU2Y), Vörn Brook

Die Feuerwehr Hamburg wurde am gestrigen Abend von Bewohnern eines neungeschossigen Wohngebäudes über den Notruf 112 zu einem Feuer gerufen.

Bei Eintreffen des ersten Löschzuges war der Treppenraum im Bereich der unteren Etagen durch ein Brand im Kellerbereich stark verraucht. Da mehrere Bewohner über Atemwegsreizungen klagten, zwei Personen leichte Verletzungen erlitten hatten und der Brandherd im Keller zunächst nicht genau lokalisierte werden konnte, erhöhte der Einsatzleiter kurze Zeit später die Alarmstufe auf "Feuer2 - Menschenleben in Gefahr".

In zwei Einsatzabschnitten erfolgten dann zum einen die Evakuierung der gefährdeten Bewohner von mehreren Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit Brandfluchthauben und zum anderen die Brandbekämpfung durch zwei Löschtrupps mit je einem C-Rohr im Innen- und Aussenangriff.

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FW-HH: Carports und PKW in Vollbrand,

Feuerwehr Hamburg verhindert Brandausbreitung auf Wohnhaus Hamburg (ots) - Hamburg Schnelsen, Feuer zwei Löschzüge (FEU2), 27.09.2018, 01:30 Uhr, Holsteiner Chaussee.

Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 in die Hosteiner Chaussee in den Stadtteil Schnelsen gerufen. Mehrere Anrufer meldeten ein Feuer in einem Carport, PKW sollen brennen und es knalle laut. Durch die Rettungsleitstelle wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Stellingen, sowie die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen zu der angegebenen Adresse alarmiert.

Logo RFW-HH: Feuerwehr Hamburg rettet eingeklemmten Fahrer aus PKW

Hamburg (ots) - 22.09.2018, 03:28 Uhr, THY Ohechaussee SH.

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Bereich Ohechaussee gemeldet. Der Ort der EST war zunächst unklar und die Einsatzkräfte verblieben bis zur Klärung der genauen Adresse in Bereitstellung an der Anschlussstelle Schnelsen A7. Von der Polizei kam gegen 03:43 Uhr der genaue Einsatzort, dieser lag ca. 600m hinter der Hamburger Landesgrenze. Aufgrund der Nähe zur Einsatzstelle wurde der Einsatz komplett durch Hamburger Kräfte abgearbeitet.

Übungsabende bei der FF Schnelsen 2018

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Bereits zum zweiten Mal hatte die FF Schnelsen Gelegenheit, in einem leerstehendem Abrissobjekt eine realitätsnahe Übung zu absolvieren. 

Bei der ersten Übung mit dem Einsatzstichwort "Feuer, Menschenleben in Gefahr" stand die Menschenrettung über die Steckleiter sowie das Schlaumanagement in dem sehr engen Treppenhaus des Gebäudes im Vordergrund. Nach erfolgreicher Abarbeitung der Lage wurden anschließend noch die Türöffnung an mehreren Zimmertüren geübt.

Am zweiten Übungsabend lag der Fokus auf das taktische Absuchen großer Räume sowie die Beachtung des Eigenschutzes.

Mit der Meldung "Rauch aus einem Bürotrakt" machte der Angriffstrupp sich in dem stark verrauchten Gebäude auf die Spurensuche und musste dabei auf mögliche Gefahren, die Übungsausrichter simuliert hatten, reagieren. Beispielsweise stellten offene Kabelfasern, welche aus den Wänden ragten, oder große Deckenteile, welche drohten auf die Retter zu stürzen, eine solche Gefahr dar.

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"Piept Rauchmelder, riecht nach verbranntem Essen, ev. Personen in Wohnung"

So die Meldung von Anrufern, die durch das Piepen von gesetzlich verordneten Rauchmeldern auf ein Feuer aufmerksam wurden. Diese Woche allein 3x! Und zwei Mal mußte sich die Feuerwehr gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffen. Einmal dabei sogar über eine angestellte Leiter und über den Balkon, weil die anwesenden Personen nicht öffneten. Grund dafür waren, dass die Personen in den Wohnungen eingeschlafen waren, nachdem sie ihr Essen auf den Herd stellten und offensichtlich nicht im Vollbesitz ihrer Handlungsfähigkeit waren. Zweimal leisteten sie dabei, erschreckt, dass plötzlich Feuerwehrleute mit Atemschutz vor ihnen standen, leichten Widerstand bei ihrer Rettung aus der verrauchten Wohnung. Die Polizei mußte dabei die Personen zurechtweisen.

Die Freiwillige Feuerwehren Schnelsen (HH) und Bönningstedt (SH) kamen zu einer gemeinsamen Übung in Bönningstedt zusammen.

Was war los in einem Industriegebiet in Bönningstedt? Diese Frage stellten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge, aus Bönningstedt und sogar aus Hamburg, waren angerückt. Über 75 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Was war denn da los? Bei einem Brand in einem Lagerhallenkomplex mit Büros wurden mehrere Personen vermisst. Diese Personen mussten gesucht und dann gerettet werden. Der angenommene Großbrand wurde von verschiedenen Seiten bekämpft.

Die Wasserversorgung erfolgte über lange Wegstrecken, unter anderem auch aus einem Löschwasserteich. Auch die Feuerwehrbereitschaft aus dem Kreis Pinneberg rückte mit einem Abrollbehälter-Schlauch zur Unterstützung für die schwierige Wasserversorgung an. Die Besetzung dieser Sonderkomponente erfolgte durch Kameraden aus der FF Borstel-Hohenraden unter Leitung von OLM Sven Jehne. Aufgrund der starken Verrauchung in der Lagerhalle mussten zahlreiche Atemschutzgeräte eingesetzt werden.

Nach näherem Betrachten war jedoch die Situation schnell geklärt. Es fand eine gemeinsame Übung der Wehren statt.

Wie der Bönnigstedter Einsatzleiter, OLM Philip Hadler und Wehrführer Oliver Knabjohann aus Schnelsen berichten, werden die gemeinsamen Übungen regelmäßig im Wechsel durchgeführt. Mit dem Übungsziel wurde damit erneut die Zusammenarbeit der Wehren aus benachbarten Bundesländern in der Metropolregion Hamburgs geübt und vertieft.

Text und Bilder: D. Frommer

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Straße durch Wasserrohrbruch unterspült

Nicht nur großflächige Straßenunterspülungen durch Wasserrohrbruch in Niendorf, nein, auch in Schnelsen ist so etwas möglich, wenn auch nicht ganz so dramatisch. Bei einer Übung durch unsere JF im Flagentwiet wurde von den jungen Kameradinnen und Kameraden plötzlich ein immer stärker werdendes Blubbern auf der Straße Höhe Hausnummer 7 bemerkt. Im Verlauf wölbte sich die Straße über eine größere Fläche weiter auf. Wehrführer Oliver K., der die Übung begleitete, ließ sofort die gesamte Straße sperren und telefonierte mit der Rettungsleitstelle in Hamburg. Die ordnete zunächst die FF Schnelsen zu und informierte Polizei und Hamburg-Wasser zur Begutachtung.