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Alarmierung

Die Alarmierung der FF Schnelsen in den Jahren:

 

Sirenenalarmierung:


SireneFrüher wurde die Freiwillige Feuerwehr in Hamburg noch mit Sirene alarmiert. Das ist seit 1976 vorbei. Die Umweltgeräusche sind lauter geworden, sodass die Hörreichweite von Sirenen gesunken ist. Und die Einsatzzahlen sind stark angestiegen, sodass eine Sirenenalarmierung für die unmittelbare Nachbarschaft eine starke Geräuschbelästigung wäre. Immerhin in Schnelsen rund 150x im Jahr, also jeden 2. Tag. Seit der Zeit erfolgt die sogenannte „Stille Alarmierung“ mittels Funkrufempfängern. Sirenen hört man noch bei unseren Nachbarn im Landkreis Pinneberg.

Sirenen-Alarmierung:

 

 

Analoge Funkmelderalarmierung (FME):
 
FMEIn der Anfangszeit waren dies analoge Empfänger (FME), ähnlich einem Funkgerät. Sie waren noch recht groß, etwa so groß wie 3 Zigarettenschachteln. Bei Alarmierung piepten diese Geräte für ca. 30 Sekunden und es erfolgte anschließend eine Durchsage von der Einsatzleitzentrale. Feuerwehrleute, die so wie wir am Stadtrand wohnten, hatten zwar meistens Glück bezüglich der Pieper-Auslösung, die Durchsage war jedoch oft nicht zu verstehen, da das Funksignal schon durch die Entfernung zur Stadt stark angerauscht war.

Ein Vorteil der analogen Funkmelder war, dass man den Funkverkehr mithören konnte. Feuerwehrleute auf der Anfahrt konnten so mitbekommen, wie der Einsatz sich entwickelt, oder ob er bereits nach kurzer Zeit beendet war. Das ist mit der nachfolgenden Generation der digitalen Funkmelder nicht mehr möglich, was für die Einsatzkräfte besonders am Tage sehr ungünstig ist.

FME-Alarmierung: 

 

  

 

 Digitale Funkmelderalarmierung (DME):

DMEIm Jahre 1993 wurden dann die „Digitalen Meldeempfänger“ DME eingeführt. Das sind Geräte ähnlich den  Cityruf-Piepern. Mit diesen Geräten kann nicht nur ein Alarmsignal ausgelöst werden, sondern es kann auch eine ablesbare Information über Einsatzart und Adresse oder sonstige Informationen den Einsatzkräften mitgeteilt werden.

Zur Zeit werden 4 verschiedene Alarmarten unterschieden, die auch durch unterschiedliche Tonfolgen bei Alarm zu erkennen sind:

Vollalarm für Feuer, Person in Notlage oder Technische Hilfeleistung.

Erstversorgungsalarm für Versorgung von verletzten oder erkrankten Personen.

Kleinalarm für Kleinfeuer wie PKW-Brand oder Bränden von Unrat.

Bereitstellungsalarm für geplante Einsätze, wie Deichverteidigung oder ähnlich.

Für Führungskräfte gibt es noch einen Infoalarm, mit dem nur der Wehrführer oder ein kleiner Kreis der Wehr alarmiert werden kann.
Die FF Schnelsen hat aufgrund ihrer großen Entfernung zur Stadt und den darausfolgenden Empfangsproblemen besonders empfangsempfindliche Pieper bekommen.

Ein Beispiel für eine Alarmierung kann man im links dargestellten Bild eines DME sehen.  

Unten kann man die 4 verschiedenen Alarm-Signale hören:

 

Vollalarm:
Erstvers.:
Kleinalarm:
Bereitstellg: